Kulturweg Alpen – quer durch

Kulturweg Alpen – quer durch

Heute liegt Weitwandern im Trend. Zu den bekanntesten europäischen Fernwanderwegen zählen die Pilgerwege nach Santiago und Rom, der Kungsleden in Schweden, die Route München-Venedig oder der GR 20 durch Korsika. In der Schweiz markierte der von den Naturfreunden vor 20 Jahren lancierte Kulturweg Alpen einen Meilenstein in der Entwicklung solcher Fernwanderwege.

Quer durch – das war/ist eine der Grundideen des vor genau 20 Jahren lancierten Kulturwegs Alpen. Einerseits geografisch, andererseits thematisch. Ausgehend von St-Gingolph am Genfer See führt der Kulturweg in 30 Etappen und über eine Distanz von 650 km quer durch die Schweiz, bis nach Müstair im äussersten östlichen Zipfel der Schweiz.

Quer durch – ergo führt der Kulturweg auch durch die vier Sprachregionen der Schweiz. Dabei sind die Etappen jeweils so angelegt, dass sie für jede/n «machbar» sind; zwar über etliche Pässe (insgesamt 15), aber keiner davon schwierig zu begehen. Wer den Weg von A bis Z wandert, überquert als erstes den Col de Jaman (1512 m), der von Montreux, respektive von Les Avants ins Greyerzerland und ins Pays d’Enhaut (nach Châteua d’Oex) führt.

Ganz am Schluss, am ‘anderen Ende’ der Schweiz, geht’s südlich von Scuol via S’charl über den Pass da Costainas (2251 m) nach Lü und ins Klosterdorf Müstair.

Den Blick verändern

Quer durch – auf diesem Weg durch die Schweiz treffen Wandernde auf vielerlei ‘Kultur’. Davon spricht auch das Buch «Kulturweg Alpen – vom Lac Léman ins Val Müstair», das die Naturfreunde Schweiz vor 20 Jahren, am 9.9.99, vorgelegt haben. Ergo geht’s darin auch um Charaktere wie Lord Byron, Jean-Jacques Rousseau und Bruder Klaus; mal geht’s um das Latein der Jäger, um Drachen, Menhire und die ‘Kultur’ des Transitverkehrs; mal ist die Rede von Flurnamen, vom Chästeilet und vom Luchs; mal geht’s um die Ansichten des Zimmermanns zum Simmentaler Hausbau und mal um Exponenten moderner Kunst; mal führt der Weg zum Treichelschmied und mal mit dem …


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