26.01.2021

Naturfreunde Schweiz verstärken die Umweltallianz

Bern, 26. Januar 2021. In Übereinstimmung mit ihren Werten und Zielen engagieren sich die Naturfreunde Schweiz NFS mit ihren 13‘000 Mitgliedern seit dem 1. Januar 2021 neu als Kooperationspartner der Umweltallianz.

Mit dem Beitritt zur Umweltallianz will die Naturfreundebewegung ihren Beitrag zur Bündelung der Kräfte leisten und bekräftigt ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung, den Erhalt von Biodiversität und unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

In jüngster Zeit haben die Naturfreunde Schweiz mit ihrem Engagement immer wieder den Tatbeweis erbracht, dass dem konsequenten Handeln im Interesse einer lebenswerten Zukunft ein hoher Stellenwert der Verbandsaktivitäten zukommt. So etwa hat der Verband der Naturfreunde Schweiz (gegründet 1905) mit seiner im 2018 gemeinsam mit Partnern lancierten Insekten-Petition auf das Ausmass und die Folgen des Insektensterbens aufmerksam gemacht. Mit der Petition, die damals innert 100 Tagen über 165‘000 Unterschriften zusammenbrachte, gelangte diese Thematik endlich ins Bewusstsein breiterer Bevölkerungsschichten und damit auch in die Politik.

In ihrem Umwelt-Engagement orientieren sich die Naturfreunde Schweiz an ihrem Verbandsleitbild. Darin sind solidarisches Verhalten, Naturverbundenheit und der Einsatz für einen gesunden Lebensraum als Kernanliegen der Naturfreunde-Bewegung aufgeführt.

Die Umweltallianz ist ein loser Zusammenschluss der vier grossen Umweltorganisationen Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF. Sie hat zum Ziel, die Interessen des Natur-, und Umweltschutzes auf der politischen Ebene zu stärken. Erreicht wird dies durch eine optimale Koordination der politischen Aktivitäten der einzelnen Partner. So führen die Allianzpartner gemeinsame Aktionen und Projekte durch und tragen Projekte einzelner Organisationen mit. Neben dem Verband der Naturfreunde Schweiz NFS besteht eine Kooperation mit der Schweizerischen Energie-Stiftung, BirdLife und der Alpen-Initiative Schweiz. Die Umweltallianz strebt mit dem Beitritt der Naturfreunde an, ihren Einsatz zugunsten der Umweltpolitik noch besser und breiter abzustützen und dadurch zusätzliche Aspekte des Umweltschutzes integrieren zu können.

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