26.03.2020

4 Fragen an Elisabeth Nydegger

Heute gehen die 4 Fragen an Elisabeth Nydegger, Mitglied der Naturfreunde-Sektion Montreux-Vevey-Riviera. Sie, die gelernte Bau-Schreinerin, arbeitet – obwohl pensioniert – noch teilzeitlich in Beratung und Verkauf von gewerblichen Inneneinrichtungen. In ihrer Freizeit ist sie oft per Velo unterwegs.

Elisabeth, kannst du in etwa sagen, wie viele Kilometer du im 2019 geradelt bist?

Ich gehöre nicht zu den Kilometerfressern. Und was schon würde eine Kilometerzahl aussagen!? Zumal 1 km in den Hügeln was anderes ist als 1 km am Berg! Und ich bin eine, die oft in den Hügeln unterwegs ist. Letztes Jahr, im Frühling, war ich für eine Woche mit einer Gruppe bei Rimini am Radeln; auf dem Rennvelo. Das war ständig Hügel hoch und Hügel runter. Etwa 350 km. Im Sommer fuhr ich zudem von Bern nach Gossau; dort ist der Sitz jener Firma, für die ich bis Ende 2019 gearbeitet habe. Für den ersten Teil der Route folgte ich dem Aare-Veloweg, d.h. ab Bern via Bieler See. In Baden übernachtete ich in der Jugi; und im Tösstal in einem Bed&Breakfast. Aber das war nicht mit dem Rennvelo, sondern mit dem leichten Elektrovelo; nur 16 kg schwer. Demnächst gehe ich wieder nach Rimini, Italien; für eine Woche; auf dem Rennvelo! Und vielleicht liegt dieses Jahr die Tour von Salzburg nach Grado drin! Auf dem Alpen-Adria-Radweg. Das möchte ich schon lange mal! Ja, Reiseträume habe ich noch viele! Zum Beispiel mal auf der Eurovelo 1 von der Bretagne nach Hendaye, am Atlantik, an der spanischen Grenze.

Und wie sieht es aus im Alltag? Bist du da ebenfalls per Velo unterwegs?

Eines meiner Ziele für dieses Jahr liegt darin, auch im Alltag vermehrt per Velo unterwegs zu sein. Darum auch habe ich das erwähnte Elektrovelo gekauft. Bis Ende Dezember 2019 war ich noch voll am Arbeiten, und jetzt, wie gesagt, nur noch Teilzeit. Damals fehlte mir schlichtweg die Zeit zum Gondeln. Und im Winter, mit meinen Knieproblemen!

Wir alle werden nicht jünger. Und du hast die Knieprobleme angesprochen.

Ich musste beide Knie operieren lassen, das letzte im 2018. Nun hab’ ich an beiden Knien eine Prothese. In der Bewegung ergibt sich daraus eine gewisse Einschränkung, aber sie ist eher minim. Auch wandern ist nach wie vor möglich; etwas schwieriger kann’s beim Abwärtsgehen werden, zum Beispiel bei hohen Stufen. Aber radeln auf dem Rennvelo – das geht gut. Weil, so ein Renner ist leicht!

Manchmal radelst du allein, manchmal in Gruppen. Sind das auch Naturfreunde-Gruppen? Oder anders gefragt: dürften sich bei dir auch Naturfreunde von anderen Sektionen melden?

Ich habe für die Naturfreunde mehrmals bereits eine Velotour ausgeschrieben, aber so richtig funktioniert hat’s bislang nicht. Mal meldete sich niemand, mal war das Wetter schlecht! Aber es ist so: velofahren zu zweit oder in einer Gruppe macht meistens mehr Spass als wenn man alleine strampelt. Für unsere Sektion hab’ ich im 2020 eine Velotour an den Neuenburger See im Programm. Und vielleicht kommt spontan noch was zustande? Jetzt nach diesen 4 Fragen! Wer weiss; on verra!

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