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Bienen-Initiative

Bienen und andere Bestäuber-Insekten sind die kleinen Heldinnen unseres Alltags. Sie sichern eine vielfältige Natur und unsere Ernährung. Doch die fleissigen Helferinnen verschwinden aus unseren Gärten und Feldern. Was bisher dagegen getan wurde, zeigt kaum Wirkung. Eine Bienen-Initiative soll rasch griffige Massnahmen zu ihrem Schutz bringen. Dafür braucht es deine Unterstützung – und über 100’000 Unterschriften!

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Je schneller wir mehr als 100’000 Unterschriften sammeln, desto grösser der Druck auf die Politik. Wir schicken dir die Unterschriftenkarten nach Hause.

Eidgenössische Volksinitiative «Für die Sicherung der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen durch Insekten (Bienen-Initiative)»

Die Bundesverfassung (1) wird wie folgt geändert:

Art. 78a  Bestäubung

1 Bund und Kantone anerkennen die unerlässliche Rolle der Bestäubung für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Sie sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Sicherung der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen durch Insekten. Sie setzen die zur Erreichung dieses Ziels erforderlichen Ressourcen ein.

2 Der Bund erlässt Vorschriften zur Förderung der Bestände und der Vielfalt von Bienen und anderen einheimischen Bestäuberinsekten, insbesondere mittels Massnahmen, die deren Erhaltung in einem günstigen Zustand gewährleisten. Die Förderung muss der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung der Bestäubung angemessen sein.

3 Der Bund unterstützt die Anstrengungen der Kantone, der Gemeinden und der Wirtschaft. Es sollen insbesondere Anreize zur Bereitstellung, zum Unterhalt und zur qualitativen Verbesserung von naturnahen Lebensräumen geschaffen werden. 

Art. 197 Ziff. 17 (2)

17. Übergangsbestimmung zu Art. 78a (Bestäubung)

Die Bundesversammlung erlässt die Ausführungsbestimmungen zu Artikel 78a spätestens vier Jahre nach dessen Annahme durch Volk und Stände. Treten die Ausführungsbestimmungen innerhalb dieser Frist nicht in Kraft, so erlässt der Bundesrat die Ausführungsbestimmungen in Form einer Verordnung. Die Verordnung gilt bis zum Inkrafttreten der von der Bundesversammlung erlassenen Ausführungsbestimmungen.

(1)  SR 101(2) Die endgültige Ziffer dieser Übergangsbestimmung wird nach der Volksabstimmung von der Bundeskanzlei festgelegt.

Was will die Bienen-Initiative?

Die Bienen-Initiative will in der Schweiz die Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen durch Insekten sichern. Bund und Kantone sollen dafür sorgen und die nötigen Mittel bereitstellen. Der Bund soll Vorschriften erlassen, die die Bestände und die Vielfalt einheimischer Bestäuber-Insekten fördern. Wie das geschehen kann, haben der Bund und die Wissenschaft bereits detailliert aufgezeigt.

Wieso gehört das in die Verfassung?

Die Bestäubung ist eine Lebensgrundlage und gehört deshalb in die Verfassung, gleich wie der Wasserschutz oder die Landwirtschaft. Bestehende Gesetze, Verordnungen und freiwilligen Massnahmen haben den Insektenrückgang nicht stoppen können. Trotz fünf Motionen und zwei Petitionen geht es nicht voran. Nun braucht es den Druck durch eine Volksinitiative.

Welche konkreten Massnahmen sind gefordert?

Vieles ist mit vernünftigem Aufwand möglich: mehr Blühflächen, besser vernetzte Lebensräume, weniger Lichtverschmutzung, ein entschlosseneres Vorgehen gegen invasive Arten wie die Asiatische Hornisse. Die Bundesverwaltung hat 2019 zehn Handlungsfelder beschrieben, die Schweizer Akademie der Naturwissenschaften 2021 ein 12-Punkte-Programm. Was getan werden kann – und muss – ist seit Langem klar.

Steht es so schlecht um die Insekten in der Schweiz?

Ja. Fast die Hälfte der über 600 Wildbienenarten ist gefährdet, rund 10 Prozent gelten als ausgestorben. Die Insektenmasse ist in 30 Jahren um drei Viertel zurückgegangen. Auch die Honigbienen leiden unter Krankheiten, Parasiten und invasiven Arten wie der Asiatischen Hornisse.

Was tun wir heute schon für die Bestäuber?

Es gibt in allen Bereichen Möglichkeiten, Massnahmen für die Sicherung der Bestäubung, für den Erhalt und die Förderung von Bienen und anderen Bestäuber-Insekten zu tun. Die bisherigen Anstrengungen reichen jedoch nicht aus, um das Insektensterben zu stoppen.

Was fehlt bei den bisherigen Massnahmen des Bundes?

Konkrete, terminierte und überprüfbare Massnahmen mit klarem Zeithorizont. Es braucht etwa Bildung, Forschung, aber auch Anreize für Fördermassnahmen und Zusammenarbeit über alle Sektoren hinweg. Und es braucht die nötigen finanziellen und personellen Ressourcen.

Geht es um Honigbienen oder um Wildbienen?

Es geht um beide – und um alle anderen Bestäuber wie Schwebfliegen, Käfer oder Schmetterlinge. Bei den Wildbienen ist die Lage dramatisch: fast die Hälfte der über 600 Arten ist gefährdet, 59 sind bereits ausgestorben. Honigbienen kämpfen mit Krankheiten, Parasiten und invasiven Arten. Für die Sicherung der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen in der Schweiz braucht es sie alle!

Was kostet die Bienen-Initiative?

Für die Bekämpfung des Bienensterbens stehen im Aktionsplan Biodiversität II für sechs Jahre 3 Millionen Franken bereit. Das steht in keinem Verhältnis zum Wert der Bestäubung: alleine für die Landwirtschaft beträgt er laut Bundesrat jährlich bis zu 479 Millionen Franken. Mindestens ebenso interessant ist die Frage, was es uns kostet, wenn wir das Insektensterben nicht aufhalten!

Sollen die Mittel primär der Imkerei zugutekommen, etwa für die Bienenzucht?

Nein. Es geht um die Sicherung der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen. Dies gelingt nur, wenn allen Bestäuber-Insekten erhalten und gefördert werden. Bienen und Wildbestäuber sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Wer steht hinter der Initiative?

Eine breite, politisch unabhängige Allianz: BienenSchweiz, die Société Romande d’Apiculture, die Federazione Ticinese di Apicoltura, die Naturfreunde Schweiz und die Stiftung Future 3.0. Im Initiativkomitee sitzen Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Arbeitet die Bienen-Initiative mit kommerziellen Sammelfirmen?

Das Komitee hat einstimmig beschlossen, nicht mit kommerziellen Dienstleistern im Bereich «Unterschriftensammlung» zusammenzuarbeiten. Die 100’000 gültigen Unterschriften werden mit Tausenden von engagierten Menschen aus der ganzen Schweiz gesammelt werden. Jeden Tag melden sich bei uns Menschen, die etwas für die Bienen und anderen Bestäuber tun wollen – Unterschriften sammeln ist eine Möglichkeit!

Darum braucht es eine Bienen-Initiative

Honigbienen, Wildbienen und andere einheimische Bestäuber-Insekten finden oft nicht genügend Blütennahrung und sichere Nistplätze. Auch Krankheiten und invasive Arten setzen ihnen zu. Fast die Hälfte aller Wildbienenarten ist bedroht oder schon ausgestorben. Doch gemeinsam können wir das Bienensterben stoppen und die Bestäubung unserer Wild- und Kulturpflanzen sichern!

Unbezahlbar – für unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Natur

Mehr als 80 Prozent der Blütenpflanzen sind auf Bienen und Bestäuber-Insekten angewiesen, um Früchte zu bilden und sich zu vermehren – auch Beeren, Obst und Gemüse. Allein die Bestäubung von Kulturpflanzen hat in der Schweiz einen Wert von jährlich bis zu 479 Millionen Franken.

Bienen, Wespen, Fliegen und Käfer sind für die Bestäubung von vielen Wild- und Kulturpflanzen unerlässlich. Mehr als 80 Prozent aller Blütenpflanzen sind auf Bienen und andere Bestäuber-Insekten angewiesen, um sich zu vermehren und Früchte zu bilden. Betroffen sind auch Beeren, Obst und Gemüse. Deren Anbau nimmt seit Jahrzehnten zu – und damit auch die Abhängigkeit von Bestäuber-Insekten.

Bienen und andere Bestäuber-Insekten erbringen damit eine enorme Leistung für Wirtschaft, Gesellschaft und Natur. Inzwischen wird der Wert der Bestäubung von Kulturpflanzen in der Schweiz auf jährlich bis zu 479 Millionen Franken geschätzt.

Wo Bienen rar sind, kann Bestäubung zu teurer Handarbeit werden: In einigen Regionen der Welt ist dies auf Grund des Bienensterbens schon heute der Fall. Und Vanille wird fast überall auf der Welt von Hand bestäubt, weil ihre einzige Bestäuberbiene fast nur in Mittelamerika vorkommt.

Die indirekten und längerfristigen Kosten des Insektensterbens wären jedoch bedeutend grösser. Bestäuber-Insekten sichern den Fortbestand vieler Pflanzen und ihre genetische Vielfalt – eine Voraussetzung dafür, dass sie sich veränderten Umweltbedingungen wie Trockenheit, neuen Krankheiten oder Schädlingen anpassen können. Ein Rückgang der natürlichen Vielfalt hätte gravierende Folgen für uns alle.

Bienen und andere Bestäuber-Insekten fördern lohnt sich – denn ihre Leistungen sind unbezahlbar, für unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Natur.

Unverzichtbar – für eine vielfältige und genussvolle Ernährung

Die Vielfalt im Garten, auf dem Feld und damit auf unserem Teller verdanken wir der fleissigen Arbeit von Bienen und anderen Bestäuber-Insekten. Viele Kulturen, wie etwa Beeren, Äpfel oder Kürbisse, sind von der Bestäubung abhängig. Diese Lebensmittel liefern uns wichtige Vitamine und Nährstoffe.

Zwar wachsen Weizen und anderes Getreide ohne die Hilfe von Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen. Doch der saftige Apfel tut es nicht – genauso wenig wie die samtige Himbeere, das knackige Rüebli oder die farbenfrohen Kürbissorten im Herbst. Sie müssen von Insekten bestäubt werden.

Genau diese Beeren, dieses Obst und dieses Gemüse bringen Farbe und Abwechslung in die Gemüseabteilung oder auf dem Markt und versorgen uns mit lebenswichtigen Vitaminen und wertvollen Nährstoffen.

Ob wir uns an abwechslungsreichem Essen erfreuen, Tomaten und Gurken auf dem Balkon ziehen oder professionell Früchte und Gemüse produzieren: Die Rechnung für das Bienensterben landet am Ende bei uns allen auf dem Teller.

Bienen und andere Bestäuber-Insekten fördern lohnt sich – für eine grosse Auswahl frischer Früchte und Gemüse – im Einkaufskorb und auf dem Teller!

Unersetzbar – für gute Qualität und reiche Ernte

Ausser der Honigbiene bestäuben über 600 Wildbienenarten sowie Fliegen, Käfer und Schmetterlinge unsere Pflanzen. Diese Vielfalt sorgt für eine zuverlässige Bestäubung und sichert die Ernten. Denn die Bestäuber ergänzen sich – bei jedem Wetter und zu verschiedensten Zeiten.

Ohne fein abgestimmte Choreographie zwischen Blüte und Bestäuber leidet die Qualität. Beeren, Früchte und Gemüse werden kleiner, verkümmern oder sind ungeniessbar. So hat etwa eine Erdbeerblüte hunderte winziger Fruchtblätter, die einzeln bestäubt werden müssen. Fehlen Bestäuber-Insekten an einzelnen Stellen, entstehen Dellen und Verformungen. Solche Beeren landen oft im Abfall.

Doch es geht um mehr als nur die Form. Ohne vollständige Bestäubung bleiben Erdbeeren, Kirschen, Äpfel & Co. kleiner, Melonen können sogar bitter werden.

Ausser der Honigbiene bestäuben über 600 Wildbienenarten sowie Fliegen, Käfer und Schmetterlinge unsere Pflanzen. Das Zusammenspiel von Honigbienen und einer Vielfalt an Wildbestäubern in Feld und Garten liefert die beste Bestäubungsleistung. Verschiedene Arten fliegen zu anderen Tages- oder Jahreszeiten, sie sind bei unterschiedlichen Wetterbedingungen unterwegs und bevorzugen unterschiedliche Pflanzen.

Honig- und Wildbienen, Fliegen, Käfer & Co schützen lohnt sich – nur mit einer Vielfalt von Insekten gelingen reiche Ernten. Handeln wir jetzt!

Lebensnotwendig – für eine artenreiche und blühende Natur

Dank Bienen und Bestäuber-Insekten vermehren sich viele Pflanzen und blüht die Natur. Davon profitieren Menschen und Tiere, die auf diese Pflanzen angewiesen sind. Insekten sind jedoch auch eine unverzichtbare Nahrungsquelle – für viele Vögel, Fische und Säugetiere.

Bienen und andere Bestäuber-Insekten sind zentral für eine intakte Natur. Erst durch ihre Bestäubung können sich viele Wild- und Kulturpflanzen überhaupt vermehren. Blühende Blumenwiesen verdanken wir der Arbeit fleissiger Bestäuberinnen. Nebst uns Menschen profitieren davon auch Tiere, für die diese Pflanzen Nahrungsgrundlage sind.

Die Insekten selbst bilden eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele Tiere. Rund 40 Prozent der Schweizer Brutvögel ernähren sich fast ausschliesslich von proteinreichen Insekten; weitere 25% ziehen ihre Jungen vorwiegend damit auf. Von Insekten ernähren sich auch Fische und kleinere Säugetiere, wie Fledermäuse oder Igel.

Bienen und andere Bestäuber-Insekten fördern lohnt sich – viele andere Tier- und Pflanzenarten überleben nur dank ihnen.

die Erde befindet sich im Kreis 

Bewahrenswert – Millionen Jahre Evolution

Insekten leben seit Millionen von Jahren auf der Erde, in einer enormen Vielfalt. In wenigen Jahrzehnten ist ihre Zahl aber um mehr als drei Viertel geschrumpft. Der Verlust von Lebensraum und Nahrungsangebot aber auch Krankheiten oder invasive Arten bedrohen sie. Mit einer Bienen-Initiative wollen wir dieses Sterben stoppen – denn die kleinen Heldinnen unseres Alltags sind unersetzlich.

Insekten sind die älteste Tierart, die das Land besiedelte. Sie tauchten vor etwa 480 Millionen Jahren auf, lange vor den Dinosauriern und sehr lange vor uns Menschen. Im Verlauf der Zeit haben sie sich zu fast einer Million von Arten entwickelt, einer faszinierenden Welt von Farben und Formen. Noch sind nicht einmal alle Arten bekannt.

Innert weniger Jahrzehnte jedoch ist die Biomasse der Insekten um rund drei Viertel zurückgegangen – und das Massensterben der Insekten geht unvermindert weiter. Auch Bienen leiden unter schwindenden Lebensräumen und Nahrungsangeboten. Zusätzlich setzen invasive Arten, wie die Asiatische Hornisse, die Insektenwelt zunehmend unter Druck.

Mit einer Bienen-Initiative wollen wir dieses Sterben stoppen sowie die Bienen und anderen Bestäuber-Insekten erhalten und fördern. Denn die Insekten sind auf dieser Welt unersetzlich.

Bienen und andere Bestäuber-Insekten gibt es seit Millionen von Jahren – gemeinsam können wir dafür sorgen, dass es diese faszinierende Welt voller Formen und Farben auch weiterhin gibt.

Bienen-Initiative

Mit einer zweckgebundenen Spende unterstützen Sie das politische Engagement der Naturfreunde Schweiz für den Schutz und die Förderung von Bienen und Bestäuberinsekten im Rahmen der Bienen-Initiative.

Spende Bienen-Initiative

Initiativkomitee

Im Initiativkomitee der Bienen-Initiative sitzen Politikerinnen und Politiker aus unterschiedlichen politischen Lagern sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Hinter der «Bienen-Initiative» steht eine breite, politisch unabhängige Allianz.

Als Jugendlicher streifte ich über weite, blühende Wiesen mit Dutzenden von Insekten. Diesen geht es heute schlecht. Die Bienen-Initiative will das Insektensterben stoppen, deshalb unterstütze ich sie.

Willy Geiger
Entomologe, ehemaliger Vizedirektor des BAFU

Honig- und Wildbienen, die unermüdlichen Helferinnen der Natur, verschwinden aus unseren Gärten, Feldern und Wäldern. Gemeinsam können wir mit der Bieneninitiative Teil der Lösung sein und die Bestäubung sichern.

Samantha Bourgoin
Präsidentin von Apisuisse, Präsidentin der Federazione Ticinese di Apicoltura (Tessiner Imkerverband)

Honig- und Wildbienen sind für unsere Ernährung unverzichtbar. Sie sorgen für die Bestäubung von Obst und Gemüse – und schaffen jedes Jahr Hunderte Millionen Franken an Wertschöpfung.

Francis Saucy
Präsident der Société romande d’apiculture

Portrait von Sebastian Jaquiéry

Ohne bestäubende Insekten wäre unsere Natur trist. Viele Blumen, Bäume und Vögel verschwänden – und mit ihnen nicht nur Schönheit, sondern auch unsere Lebensgrundlagen. Deshalb: Bestäuber schützen!

Sebastian Jaquiéry
Co-Präsident Naturfreunde Schweiz

Honigbienen können ohne imkerliche Hilfe nicht überleben. Viele Wildbienen sind bedroht oder schon ausgestorben. Der Handlungsbedarf ist riesig! Mit der Bienen-Initiative handeln wir und zwingen den Bund zu handeln.

Martin Schwegler
Präsident von BienenSchweiz

Die Bienen zu schützen und das Bienensterben zu stoppen bedeutet, ein lebenswichtiges Gleichgewicht zu bewahren – das Natur, Landwirtschaft und unsere Gesellschaft miteinander verbindet. Von diesem Gleichgewicht hängt unsere gemeinsame Zukunft ab.

Delphine Klopfenstein Broggini
Nationalrätin (Grüne/GE), Co-Präsidentin Parlamentarische Gruppe Bienen

Peter Hegglin
Ständerat (Mitte/ZG), Co-Präsident Parlamentarische Gruppe Bienen

Mathias Götti Limacher
Geschäftsführer von BienenSchweiz

Die Naturflächen in der Schweiz nehmen ab – und damit das überlebenswichtige Angebot an Futter, Pollen und Nistplätzen für Bestäuber-Insekten. Eine insektenfreundliche Bepflanzung von Gärten und Balkonen ist wichtig, es braucht aber mehr: Darum die Bienen-Initiative.

Madeleine Meier
Co-Präsidentin Naturfreunde Schweiz

Bienen und andere Bestäuber sind unverzichtbare Helferinnen der Landwirtschaft. Ich unterstütze diese Initiative. Sie muss mit Augenmass umgesetzt werden und wird Landwirtinnen und Landwirten nicht benachteiligen. Sondern im Gegenteil bessere Erträge ermöglichen und die Landschaft schützen.

Alex Farinelli
Nationalrat (FDP.Die Liberalen/TI)

Die Bestäuber brauchen unsere Aufmerksamkeit und unseren Schutz in ihrer ganzen Vielfalt. Wildbienen sind gefährdet, wie auch die Honigbienen. Letztere überleben nur dank imkerlicher Unterstützung.

Martin Dettli
Ingenieur-Agronom ETH, Imker, Bienenforscher

Ein weiter Versuch, Blockaden endlich zu überwinden. Damit meine Enkelinnen hoffentlich die Segelfalter, Bläulinge, Schillernden Mohrenfalter oder Perlmutterfalter noch mit eigenen Augen bewundern können.

Yves Gonseth
Entomologe, ehemaliger Direktor von info fauna

Daniel Cherix
Entomologe, Ehrendoktor, ehemaliger Konservator am Kantonalen Zoologischen Museum (heute Teil des Naturéum in Lausanne)

Felix Herzog
Spezialist Landwirtschaft und Biodiversität. Ehem. Gruppenleiter Agroscope. Präsident von Agrecol e.V.

Der Verlust von Lebensräumen sowie das Auftreten der Asiatischen Hornisse stellen eine echte Bedrohung für alle Bestäuber dar. Wenn die Bienen nicht mehr zwischen den Blumen schwirren, wird es auch für unsere Ernährung prekär!

Luca Monotti
Imker in zweiter Generation und Präsident der Sektion Lugano des Tessiner Imkerverbands FTA

Wenn die Bestäuber weiter verschwinden, tun dies auch die Vielfalt auf unseren Tellern, die Farbe in unseren Gärten und der beglückende Vogelgesang. Mit der Initiative können wir uns alle für die Förderung von Bienen, Schmetterlingen & Co einsetzen.

Carmita Burkard Kroeber

In der Symphonie der Natur ist die Vielfalt der Bestäuber für die Stabilität der Ökosysteme und die landwirtschaftliche Produktion von entscheidender Bedeutung. Angesichts der Gefahrenlage muss eine hochwertige Bestäubung wiederhergestellt werden.

Anne-Christine Favre

Es gibt viele wirksame Massnahmen, um Bienen und andere bestäubenden Insekten zu erhalten und fördern. Nur müssen wir sie endlich umsetzen. Darum unterstütze ich die Bienen‑Initiative. Denn es geht um unsere Lebensgrundlage.

Othmar Frey
Zentralvorstand BienenSchweiz, Elektro- und Wirtschafts-Ingenieur FH

Als Zoologin möchte ich den Wildbienen, wildlebenden und beimkerten Honigbienen, Schmetterlingen und allen bestäubenden Insekten eine Stimme geben. Wir alle können etwas dafür tun, dass wir gemeinsam wieder in einer blühenden Umwelt leben.

Bigna Zellweger
Zeidlerin, Mitglied Zentralvorstand BienenSchweiz

Claudia Eyer
Vizepräsidentin BienenSchweiz, Präsidentin Stiftung für die Bienen

In meiner Arbeit erlebe ich täglich hautnah, wie wichtig die Wild- und Honigbienen für unsere Ernährung und eine lebendige Natur sind. Deshalb setze ich mich mit Herzblut dafür ein, dass sie künftig wieder genügend gesunde Lebensräume und Nahrung finden.

Christoph Villiger
Biologe, Biotechnologe und Bio-Berufsimker aus Leidenschaft

Daniel Ston

Die Beziehung zwischen Blütenpflanzen und bestäubenden Insekten ist eine der erstaunlichsten der Biosphäre; sie steht im Mittelpunkt der Natur, die uns umgibt und ernährt.

Nicola Schoenenberger
Biologe und Präsident der Schweizerischen botanischen Gesellschaft

Naturfreunde Schweiz

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Pavillonweg 3, 3012 Bern

Telefon: +41 31 306 67 67

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