
Bericht zur „Grenzwanderung“ mit Kaffee und Besuch des Naturfreundehauses Schafmatt
Die Wanderung beginnt, wie so oft, mit ÖV fahren. Vom Bahnhof Herzogenbuchsee via Olten nach Aarau und von dort mit dem Bus zum Benkerjoch.
Dort startet die eigentliche Wanderung mit ein paar Höhenmetern, die wir aber noch ohne grössere Anstrengung hinter uns bringen. Die Aussicht weit in den Jura hinein und auch ins Mittelland ist, auch dank des sehr guten Wetters, sehr schön und jeden überwundenen Höhenmeter wert.
Durch typische Jura Wälder geht es westwärts und bald riecht man schon den Kaffee, der auf der Saalhöhe auf uns wartet. Nach einer kurzen Stärkung, neben Kaffee gönnten sich die meisten ein «Gipfeli» oder sogar Kuchen, geht es weiter.
Zuerst auch mit ein paar Höhenmetern hoch, bald aber wieder flach und zum Schluss sogar etwas runter zur Schafmatt. Bis hier sind wir der Strecke des Jura Höhenweg Nr. 5 gefolgt. Im gut besuchten Naturfreundehaus gönnen wir uns eine weitere Stärkung. Wohlgenährt und, wie schon die ganze Wanderung, gut gelaunt geht es dann auch weiter zur Barmelweid.
Warum im Titel Grenzwanderung steht? Auf dieser nicht zu langen Wanderung laufen wir durch die Kantone Aargau, Baselland und Solothurn. Bei der Rückreise kommen wir in das Dorf Erlinsbach: Der Dorfbach von Erlinsbach ist auch die Kantonsgrenze Aargau/Solothurn. Das Dorf ist also zweigeteilt. Auch auf den Bus hat das einen Einfluss. Für die Strecke von der Barmelweid nach Olten muss man zweimal den Bus wechseln. In Olten geht es dann aber mit einem Zug ohne Umsteigen bis Herzogenbuchsee.
Was bis am Abend bleibt, sind die schönen Jura-Landschaften und die gute Stimmung bei den Teilnehmern.
Vielen Dank an die Organisation.
Urs J.
