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Gemeinschaft

Als Verein fit für die Zukunft

Erfolg ist für viele Vereine kein Selbstläufer mehr. Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr die Menschen – darauf gilt es als Verein zu reagieren. Dabei geht es nicht darum, sich komplett neu erfinden, sondern mehr um regelmässige, gezielte Anpassungen. Dabei darf man ruhig auch Beratung in Anspruch nehmen, zum Beispiel durch die Expert:innen von vereinscoaching.ch.

Christine Schnapp
11.12.2025, Naturfreund 4/25
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Was ist vereinscoaching.ch?

Vereinscoaching ist ein Beratungsangebot von Vereinsmenschen für Vereinsmenschen. Das Angebot reicht von Themen wie Vereinsgründungen und -auflösungen, Fusionen, Statutenüberarbeitungen, Mitgliederumfragen und Angebotsüberprüfung bis zu Vision- und Strategieprozesse, Mental Coaching und Datenschutz. Alle Infos: vereinscoaching.ch

Philipp Moor, vereinscoaching.ch besteht seit mehr als 10 Jahren. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein solches Angebot für Vereine bereitzustellen und wie gross ist die Nachfrage danach?
Die Idee ist dadurch entstanden, dass ich in meiner Funktionärstätigkeit oft konfrontiert wurde mit Fragen rund um das Thema Vereinsführung und -management. So habe ich die erste Webseite und das entsprechende Angebot aufgebaut. In den letzten Jahren sind wir derart gewachsen, dass wir mit bis zu acht Coaches arbeiten und diese gezielt einsetzen. Aktuell haben wir pro Woche im Schnitt ca. zwei Anfragen.

Was umfasst das Angebot von vereinscoaching.ch genau, mit welchen Anliegen können sich Vereine an euch wenden?
Die Themen und Herausforderungen der Verbände und Vereine sind im Grundsatz nicht neu. Angefangen bei der klassischen Nachfolgeplanung, der Mitgliedergewinnung und dem ganzen Management von Organisationen über Konfliktsituationen bis hin zu Visions- und Strategieentwicklungen ist alles dabei. Wir merken aber, dass gerade Vision und Strategie die Vereine und Verbände immer stärker interessieren und auch fordern.

Aktuell haben wir ein klassisches Erstgespräch im Programm, welches oft die Basis einer Zusammenarbeit bildet. Dann sind je nach Situation Online-Umfragen, verschiedene Workshopformate oder Projektbegleitungen gefragt.

Jeder Verein tickt anders und hat eine ganz eigene Geschichte. Wie könnt ihr von aussen kommend mithelfen, anstehende Herausforderungen in einem bestimmten Verein erfolgreich zu bewältigen?
Wir machen keine Standard-Workshops. Wir beginnen immer mit einer Analyse und Auslegeordnung der Herausforderungen. Gestützt darauf entwickeln wir verschiedene Lösungsansätze und zeigen auf den Verein abgestimmte Vorgehensweisen auf. Auch wenn die Thematik oftmals gleich bleibt, jeder Verein oder Verband bekommt eine individuelle Beratung oder Unterstützung. In diesem Sinne richten wir unser Handeln an den Zielen der Organisation aus. Am Schluss muss die Lösung zum Verein passen.

Hat jeder Verein eigene Probleme oder beobachtet ihr bei bestimmten Themen eine Häufung?
In der Coronazeit konnten wir eine Häufung von zwischenmenschlichen Themen feststellen. Klassisch sind es immer noch Themen wie Mitgliedergewinnung und -bindung oder Nachfolgeplanung. Aktuell beobachten wir, dass sich Verbände und Vereine um eine langfristige Positionierung und Planung kümmern, also Vision und Strategien, die angegangen werden.

Im Interview

Philipp Moor

Gründer vereinscoaching.ch

Philipp Moor ist Gründer von vereinscoaching.ch. Seine Vereinslaufbahn begann mit einer Mitgliedschaft in einem Turnverein, aus der eine langjährige Vorstandsarbeit wurde (heute Ehrenmitglied). Seit 2021 ist er Mitglied im Zentralvorstand des Schweizerischen Turnverbands STV. Beruflich ist Moor mit einer handwerklichen Lehre gestartet, hat die Polizeiausbildung angehängt, viele Jahre in der Personalentwicklung gearbeitet und ist seit 2025 Geschäftsführer der Samariter Schweiz.

Viele Vereine berichten, dass sie zunehmend Mühe haben, Leute zu finden, die Ämter übernehmen wollen. Ist das eine Beobachtung, die ihr so auch macht?
Ja, dies ist häufig die Ausgangslage, wenn wir angefragt werden. In diesem Sinne stimmt das ja auch für die Vereine. Wir verfolgen dann aber einen ganzheitlichen Ansatz und zeigen auf, was mögliche Gründe sind. Oftmals fehlt die Perspektive oder der Gestaltungsraum, oder anders gesagt, das Ehrenamt ist wenig attraktiv.

Welches sind die wichtigsten gesellschaftlichen Veränderungen, die Vereine bei der Gestaltung ihrer Strukturen und der Weiterentwicklung ihrer Angebote berücksichtigen sollten?
Viele Vereine wurden vor beinahe hundert Jahren gegründet. Damals unter völlig anderen Gegebenheiten und möglicherweise aus anderen Motivationen. Die Gesellschaft hat sich sicherlich verändert in dieser Zeit und Vereinen und Verbänden sollte es wichtig sein, diesen Veränderungen zu begegnen. Wir sprechen von Megatrends: Individualisierung, Gesundheit, das Bedürfnis nach Konnektivität sind nur einige Beispiele. Wenn es Vereinen gelingt, diese Trends zu erkennen und die richtigen Strategien abzuleiten, so sind diese weniger «Fluch» sondern «Segen», sprich, es kann gelingen dank der Megatrends, oder gerade wegen der Megatrends, neue Mitglieder zu gewinnen.

Ihr habt durch eure eigenen Erfahrungen in Vereinen und eure Tätigkeit als Vereinscoaches einen guten Überblick über die Schweizer Vereinslandschaft. Sind Vereine gemäss eurer Einschätzung heute noch wichtig und haben sie eine Zukunft?
Wenn man einen Megatrend wie die Individualisierung unserer Gesellschaft nimmt, könnte man in Versuchung kommen, das Vereinsmodell zu hinterfragen. Unsere Erfahrungen zeigen aber, dass Menschen immer Gleichgesinnte suchen, mit denen eine Aktivität gelebt werden kann. Insofern ist das Vereinskonstrukt nicht aus der Mode. Man muss sich aber auch der Frage stellen, ob es in Zukunft immer nur noch Mitglieder mit Rechten und Pflichten gibt, oder ob man von einer Community sprechen wird.

Zudem ist die Schweiz ein ausgeprägtes Vereinsland. Unsere Kultur und die Vielfalt, welche gerade Vereine leben, bereichern die Schweiz. Vereine übernehmen viele Tätigkeiten ehrenamtlich. Ohne Vereine würde dieses System kollabieren. Unsere Gesellschaft darf somit stolz sein auf das, was Vereine leisten.

Seit Kurzem habt ihr ein neues Angebot im Programm, das sich «LEGO® Serious Play®» nennt. Wie hilft Lego spielen bei der Lösung von Problemen im Verein?
Mit dieser Methode erleben wir eine neue Dimension von beispielsweise Workshops. Teilnehmende können mit den Händen das bauen, was sie vielleicht in Worten nicht ausdrücken können. Es ist also ein weiteres Element, nämlich das Modellieren, welches zur Visualisierung beiträgt. Eine klare Bereicherung zu Flipcharts und Pinkarten. Zudem eignet sich die Methode sehr gut für Strategie-
entwicklungen oder Teambildungsmassnahmen.

Zum Schluss noch ein Wort zum Thema Konflikte. Was ratet ihr Vereinen oder Vereinsvorständen, die mit hartnäckigen internen Konflikten zu kämpfen haben, die ihre Weiterentwicklung erschweren?
Solche Diskussionen und Konflikte zeigen oftmals, wie viel Leidenschaft in der Sache steckt. Es ist wichtig, dass die Sache im Mittelpunkt steht. Es soll darum gehen, den Verein oder den Verband zu entwickeln und nicht darum, persönliche Befindlichkeiten durchzusetzen. Eine gesunde Streitkultur ist förderlich. Aber auch die Besinnung auf die Sache. Wir sagen jeweils, es soll hart in der Sache diskutiert werden dürfen. Aber alle machen das als Hobby und es soll doch auch Spass machen. Es sind also die grundsätzlichen Kommunikationsregeln und die sicherlich wichtiger gewordene Sozialkompetenz, die Vorstände zu Teams macht, die auch Wirkung erzielen und nicht nur diskutieren.

Autor:in

Christine Schnapp

Christine Schnapp ist Redaktorin des «Naturfreund», Buchautorin und arbeitet freiberuflich als Lektorin und Produzentin. In ihrer Freizeit hört sie gerne den Lebensgeschichten anderer Menschen zu oder geniesst in den Bergen die Stille.

Redaktion: christine.schnapp@naturfreunde.ch

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