Zum Inhalt springen
  • Mitglied werden
  • Kontakt
  • Spenden
  • Deutsch
    • Français
Naturfreunde Schweiz
  • Häuser
    • Alle Häuser
    • Über die Häuser
  • Aktivitäten
    • Alle Aktivitäten
    • Kinder & Familien
    • Sport
    • Reisen & Kultur
    • Veranstaltungen
  • Kurse
    • Über die Kurse
    • Naturkurse
    • Aus- & Weiterbildungen
  • Engagement
    • Politische Arbeit
    • Partnerorganisationen
    • KlimaFonds
  • Zeitschrift
    • Zeitschrift Naturfreund
    • Archiv Naturfreund
    • Inserieren im Naturfreund
  • Über uns
    • Über uns
    • Sektionen
    • Organisation
    • Verbandsstrategie 2024
    • Medienspiegel
    • Unsere Publikationen
      • Wanderführer Natura Trails
        • Schaffhausen
        • Pfyn-Finges
        • Pays-d’Enhaut
        • Parc Ela
        • Jurapark Aargau
        • Gantrisch
        • Doubs
        • Chasseral
        • Biosfera Val Müstair
      • Kulturweg Alpen
      • Engagiert unterwegs – ein Blick in die Geschichte
      • Farbe bekennen – ein Blick in die neuere Geschichte
    • Zivildienst
    • Intern
  • Shop
  • Suche-Schalter
  • Kontakt
  • Spenden
  • Deutsch
    • Français
  • Mitglied werden
Naturfreunde Schweiz
  • Mitglied werden
Suche-Schalter
  • Häuser
    • Über die Häuser
  • Aktivitäten
    • Kinder & Familien
    • Sport
    • Reisen & Kultur
    • Veranstaltungen
  • Natur- und Ausbildungskurse
    • Naturkurse
    • Aus- & Weiterbildungen
  • Politische Arbeit
    • Partnerorganisationen
    • KlimaFonds
  • Zeitschrift Naturfreund
    • Archiv
    • Inserieren
  • Über uns
    • Sektionen
    • Organisation
    • Verbandsstrategie 2024
    • Medienspiegel
    • Unsere Publikationen
      • Wanderführer Natura Trails
      • Kulturweg Alpen
      • Engagiert unterwegs
      • Farbe bekennen
    • Zivildienst
    • Intern
  • Shop
  • Kontakt & Impressum
  • Spenden
  • Français
Familien

«Seien Sie offen für die Ideen Ihrer Kinder»

Für viele Eltern mit Kindern ist das Thema Umweltschutz eine Gratwanderung. Wie viel ist zuhause genug? Was tun, wenn die Kinder mehr Engagement fordern? Und wie geht man mit den berechtigten Zukunftsängsten um, die die junge Generation heute aushalten muss? Antworten von Fabia Fischli, Leiterin Umweltbildung beim WWF Schweiz.

fabiafischli
31.03.2022, Naturfreund 1/22
Beitrag teilen
Jugendliche an einer Klimademonstration.
Jugendliche an einer Klimademonstration. Foto: Pixabay, Dominic Wunderlich

Klima-Angst betrifft längst nicht mehr nur Klimaforschende, sondern insbesondere auch junge Menschen, wie eine Studie kürzlich gezeigt hat. Wie sollen Bezugspersonen mit solchen Ängsten bei Kindern und Jugendlichen umgehen?
Diese Ängste sollten ernst genommen und thematisiert werden. Gleichwohl ist es wichtig, den jungen Menschen aufzuzeigen, dass für ihre Zukunft nicht einfach alles verloren ist. Jeder und jede ist wirksam und kann mit seinem Handeln die Zukunft beeinflussen. Weder Bagatellisieren noch Resignieren hilft weiter. Hören Sie den jungen Menschen also zu und diskutieren Sie über die vorhandenen Ängste – aber ohne dabei eine Weltuntergangsstimmung zu verbreiten. Erklären Sie dem Gegenüber, dass die Bemühungen für den Klimaschutz etwas bewirken und dass es Hoffnung gibt.

Wie ehrlich soll man mit Kindern über die Folgen des Klimawandels diskutieren?
Kinder sollen ernst genommen und ihre Fragen ehrlich beantwortet werden. Es bringt nichts, die Augen vor den Problemen zu verschliessen oder die Situation zu beschönigen. In Diskussionen mit Kindern ist es jedoch wichtig, dass man sie nicht für die Lösung globaler Probleme verantwortlich macht. Natürlich muss noch viel mehr getan werden und wir müssen das Tempo beschleunigen. Aber alles einfach an die nächste Generation abzuschieben, ist nicht fair.

Ist es eine gute Idee, Kinder an Klimademos mitzunehmen?
Das kann der WWF nicht für die Eltern entscheiden. Die Klimademos sind ein möglicher Weg, sich für eine bessere Zukunft einzusetzen und der Klimajugend haben wir viel zu verdanken. Die Klimademos sind für Kinder und Jugendliche ein anschaulicher Ort für Politik. Diese stellt entscheidende Weichen für die Zukunft unserer Lebensgrundlagen. Wenn sich Kinder für den Klimaschutz engagieren wollen, dann steht einer Demoteilnahme nichts im Weg. Es kann auch helfen, vorhandenen Ohnmachtsgefühlen entgegenzuwirken, wenn die Kinder sehen, dass sie mit ihren Anliegen nicht alleine sind.

Was tun, wenn Kinder strengere Umweltschutzmassnahmen wie etwa veganes Essen und ein Verbot von Flugreisen fordern, als die Eltern zu realisieren bereit sind?
Wir sollten die Verantwortung für die Lösung der Umweltprobleme nicht einfach an die junge Generation übertragen. Seien Sie deshalb offen für die Ideen Ihrer Kinder und probieren Sie selbst auch Neues aus. Sie können dafür Ihren Kindern Verantwortung übergeben: Lassen Sie beispielswiese Ihre Kinder ein veganes Gericht planen, die Zutaten dafür einkaufen und kochen. So profitieren alle.

Wie etabliert man in der Familie neue, möglicherweise etwas mühsame, Regeln, die beispielsweise der Abfallvermeidung dienen?
Erklären Sie ihrem Kind oder ihren Kindern, weshalb Sie diese Regeln einführen wollen. Zeigen Sie Zusammenhänge auf und konzentrieren Sie sich auf jene Regeln, welche auch wirklich etwas bewirken. Der Nutzen von Recycling beispielsweise wird allgemein viel höher eingeschätzt, als er tatsächlich ist. Wählen Sie also lieber wenige, dafür wirkungsvolle Regeln. Zuhause könnte dies beispielsweise sein: Solange man nur ein T-Shirt trägt, wird die Heizung nicht aufgedreht. Oder man versucht als Familie, Food Waste zu reduzieren.

Wieviel Mitspracherecht sollte man Kindern und Jugendlichen einräumen, wenn man als Familie die zuhause geltenden Umweltstandards aushandelt?
Ich halte viel Mitspracherecht für sinnvoll, denn es geht um die Zukunft der Kinder und Jugendlichen. Wenn die Kinder früh lernen, ihre Zukunft mitzugestalten, wird sie dies prägen und darin bestärken, sich für einen nachhaltigen Planeten einzusetzen. Sie stellen fest, dass ihre Stimme gehört wird und dass es sich lohnt, in Entscheidungsprozessen mitzureden. Die Kinder lernen, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen und diese auszudrücken.

Nicht alle Kinder und v. a. Jugendlichen sind schon so genügsam, wie es sich umweltbewusste Eltern vielleicht wünschen. Flugreisen und Markenklamotten sind ja auch Statussymbole, mit denen Zugehörigkeit markiert werden kann. Was sind sinnvolle Kompromisse bei solchen Fragen?
Es sollte nicht darum gehen, alles zu verbieten oder perfekt zu sein. Aber Sie haben viele Möglichkeiten, Ihr Kind für einen umweltbewussten Lebensstil zu inspirieren: Besuchen Sie gemeinsam einen angesagten Secondhandladen. Zeigen Sie ihren Kindern die schönen Seiten von Zugreisen auf – eine Reise ins benachbarte Ausland kann ein grossartiges Abenteuer sein! Begeistern Sie ihr Kind für die Schönheit der Natur. Wenn Kinder die Natur schätzen sollen, müssen sie sie zuerst kennenlernen.

Kinder haben zum Thema Umweltschutz oft sehr gute und kreative Ideen. Und es kann ihnen helfen, mit Ängsten wie etwa der Klima-Angst umzugehen, wenn sie etwas Konkretes tun können und sich als selbstwirksam erleben. Wie können Bezugspersonen diesen Potenzialen sinnvoll Raum geben?
Unterstützen Sie die Kinder dabei, ihre Ideen umzusetzen, vertrauen Sie ihnen und seien Sie stolz auf Ihre engagierten Kinder. Vielleicht kann man die eine oder andere Idee auch im Verein oder der Schule einbringen und während einer Projektwoche realisieren? Zusammen mit der Familie, den Nachbarn oder den Freundinnen erreichen wir viel mehr für unsere Umwelt, als wenn dies jeder für sich allein versucht. Und zusammen macht es auch mehr Spass!

Gemäss einer Studie entwickeln Kinder am meisten Verantwortung gegenüber der Umwelt, wenn sie viel Zeit möglichst unbeaufsichtigt in der Natur verbringen können. In Städten ist das jedoch kaum mehr möglich. Was tun?
Früher hielten sich Kinder mehr in der Natur auf und waren vor allem dabei auch weniger beaufsichtigt. Diesen Freiraum sollten wir ihnen wo möglich zurückgeben. Die Natur lässt sich im Kleinen auch auf einem Balkon, einer Brache oder in einem Hinterhof entdecken. Vielleicht gibt es in Ihrer Umgebung einen Wald, welcher für kleinere Ausflüge geeignet ist? Trauen Sie Ihrem Kind etwas zu und schicken Sie es, wenn möglich auch mal ohne elterliche Begleitung raus – es lohnt sich!

Autor:in

fabiafischli

Fabia Fischli ist Leiterin Umweltbildung beim WWF Schweiz. Sie hat Psychologie und Medienwissenschaft an der Universität Bern studiert und war schon als Kind an Umweltthemen interessiert. In ihrer Freizeit hält sie sich am liebsten draussen auf.

Redaktion: christine.schnapp@naturfreunde.ch

Mehr zum Thema Familien:

Familien
Spielen im Wald
Christine Schnapp im Naturfreund 2/23
Lesen
Familien
Familien im Brennpunkt
hanskaufmann im Naturfreund 1/23
Lesen
Familien
So geht klimafreundliche Ernährung mit Kindern
moanawerschler im Naturfreund 4/22
Lesen

Weitere Artikel aus dem Naturfreund 1/22:

Freizeit
Auf Tourenski durch die Oberländer
Von danielanker
Lesen
Gemeinschaft
Freiwillig nachhaltig
Von Christine Schnapp
Lesen

Kennst du schon den Naturfreund?

Der Naturfreund berichtet über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen rund um die Themengebiete Umwelt und Freizeit. Wir stellen Projekte vor, die neue Ideen für Umwelt- und Klimaschutz realisieren und porträtieren die Menschen, die sich für deren Umsetzung engagieren.

Das Magazin erscheint viermal jährlich auf Deutsch und Französisch.

Jetzt abonnieren

Naturfreunde Schweiz

Geschäftsstelle
Pavillonweg 3, 3012 Bern

Telefon: +41 31 306 67 67

E-Mail: info@naturfreunde.ch

Mo–Do: 08.30–11.30 und 13.30–16.30 Uhr
Freitags ist die Geschäftsstelle geschlossen.

Unterstütze uns

Spenden
Newsletter

Spendenkonto
CH96 0900 0000 3056 0070 1

Quicklinks

  • Sektionen
  • Naturfreundehäuser
  • Aktivitäten
  • Kurse
  • Artikel aus dem «Naturfreund»
  • Sitzungszimmer mieten
© 2026 Naturfreunde Schweiz
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Login
  • Deutsch
  • Français
Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.