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Freizeit

Klettern ist super für alte Knochen

Sport ist gesund – und zwar bis ins hohe Alter. Zu den Sportarten, die den körperlichen Gegebenheiten in der zweiten Lebenshälfte entgegenkommen, gehört auch das Klettern. Warum das so ist, hat mir Kletterinstruktorin Rachel Kernen bei einem Besuch im Kletterzentrum Gaswerk in Wädenswil erklärt.

Christine Schnapp
16.08.2022, Naturfreund 3/22
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Person in der Mitte einer Kletterwand
Foto: Vladek Zumr

Es gibt viele gute Gründe, warum man auch im Alter Sport treiben sollte. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU erwähnt auf ihrer Webseite unter anderen folgende: Mehr Kraft und ein besseres Gleichgewicht, eine verbesserte Reaktionsfähigkeit, grössere Trittsicherheit, verbesserte Ausdauer und Verminderung des Risikos von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Übergewicht, Diabetes, Krebs, Depressionen, Rückenschmerzen, gesteigertes Selbstvertrauen, mehr Unternehmenslust und Mobilität.

Stürzen, aber nicht hinfallen

Welche Sportart man im Alter ausüben möchte, da-rüber entscheiden selbstverständlich die individuellen Vorlieben, einige empfehlen sich aber besonders. Dazu gehören etwa Schwimmen, Radfahren und Langlaufen und, vielleicht etwas überraschend, Klettern. Warum eignet sich ausgerechnet Klettern gut für ältere Menschen? «Wenn man angeseilt klettert, hat man Zeit. Man kann sich überlegen, wohin man als nächstes mit den Händen greifen und mit den Füssen stehen will. Eine verlangsamte Reaktionszeit ist deshalb beim Klettern kein Problem. Ein weiterer Aspekt, der das Klettern zu einer geeigneten Sportart macht für ältere Menschen, ist der, dass man zwar hin und wieder stürzt, aber man fällt nie um. Beim Klettern werden die Gelenke deshalb, und wegen der grundsätzlichen Art der Bewegung, nicht gestaucht, sondern gezogen», erklärt Rachel Kernen, die seit einige Jahren Kletterkurse für Seniorinnen und Senioren durchführt.

Im Fokus
Portrait

Rachel Kernen

Rachel Kernen ist Kletterlehrerin SBV und Kursleiterin im Kletterzentrum Gaswerk.

Beim Klettern sind Körper und Geist gleichermassen gefordert. Wer unkonzentriert klettert, wird früher oder später fallen. Das braucht viel Koordinationsfähigkeit, aber keine Feinkoordination – eine Fähigkeit, die im Alter bei einigen Menschen abnehmen kann. Klettern kann laut Rachel Kernen aber auch mit Aspekten punkten, die auch andere Altersgruppen ausser Seniorinnen und Senioren überzeugen können: «Klettern kennt keine Anfänger. Ein bisschen klettern kann jeder, es ist eine natürliche Art der Bewegung. Und eine, die glücklich macht. Schon eine halbe Route, die man schafft, macht einen zufrieden. Und man ist nie alleine, sondern immer mindestens zu zweit. In Kletterhallen trifft man viele Gleichgesinnte.»

ältere Person zu oberst an der Kletterwand
Foto: Vladek Zumr
Personen am klettern in Halle
Foto: Vladek Zumr

Rachel Kernen ist Teil des Teams des Kletterzentrums Gaswerk mit Standorten in Schlieren, Wädenswil und Greifensee, an denen unter anderem regelmässig Kletterkurse für Seniorinnen und Senioren angeboten werden. Was ist in Kursen für Ältere anders als in denen für Jüngere? «Wenn es darum geht, erstmals Erfahrungen mit Klettern zu sammeln, setzen wir über die Grundlagen hinaus kein Kursziel, sondern passen uns den Wünschen der Teilnehmenden, ihren individuellen Fähigkeiten und ihren Kraftreserven an. Manche muss man ab und zu etwas bremsen, wenn sie zu viel aufs Mal wollen. Wenn der Kopf sich wie 50 Jahre alt anfühlt, der Körper aber schon etwas älter ist, dann muss man in Ruhe herausfinden, wieviel in welchem Tempo geht und auch gut ist für den Körper.»

Nach den Bergen in die Halle

Seit fast 30 Jahren trainiert, instruiert und begeistert Rachel Kernen andere Menschen beim und fürs Klettern. Seien es Leistungssportlerinnen oder Familienangehörige. So hat sie mit ihrer Begeisterung fürs Klettern vor vielen Jahren auch ihre Mutter angesteckt: «Sie hat mit 50 Jahren mit dem Klettern begonnen und bis 80 weitergemacht», erzählt Kernen. Selbstverständlich klettert sie auch noch selbst, denn sie sagt von sich, dass sie stets etwas tun muss und gerne etwas bewegt. Ihren ersten J&S-Bergsteigerkurs erlebte sie übrigens als Jugendliche mit den Naturfreunden Sektion Züri im Naturfreundelager Furka.

zwei ältere Perssonen am anseilen in einer Kletterhalle
Foto: Vladek Zumr
ältere Person zu oberst an der Kletterwand
Foto: Vladek Zumr

«Klettern im Alter ist etwas für Bewegungstypen, für Menschen, für die das Tanzen nichts ist», sagt Rachel Kernen mit einem Schmunzeln. «Viele, die in unsere Kurse kommen, waren früher oft in den Bergen unterwegs. Als sie sich dabei nicht mehr sicher fühlten, wechselten sie in die Kletterhalle. Hier haben sie ein sicheres Umfeld, wo sie sich austoben, trainieren, Erfolge feiern oder auch ein geselliges Miteinander bei einem Kaffee geniessen können.» Im Kletterzentrum Gaswerk sind auch Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger willkommen. Wer fünf Jahre nicht mehr geklettert ist oder wem die Sturzerfahrungen fehlen, der oder dem wird im Gaswerk ein Kurs für den Wiedereinstieg empfohlen.

Autor:in

Christine Schnapp

Christine Schnapp ist Redaktorin des «Naturfreund», Buchautorin und arbeitet freiberuflich als Lektorin und Produzentin. In ihrer Freizeit hört sie gerne den Lebensgeschichten anderer Menschen zu oder geniesst in den Bergen die Stille.

Redaktion: christine.schnapp@naturfreunde.ch

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