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Standpunkt

Wozu ein «Tier des Jahres»?

Ist die Wahl zur «Natur des Jahres» mehr als Marketing für Artenschutz? Man kann sich durchaus fragen, was der Hecht durch seine Ernennung zum Fisch des […]

Christian Lüthi
01.03.2023, Naturfreund 1/23
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Foto: Pixabay, 7854

Ist die Wahl zur «Natur des Jahres» mehr als Marketing für Artenschutz? Man kann sich durchaus fragen, was der Hecht durch seine Ernennung zum Fisch des Jahres oder die Schweizer Bratbirne als ehemalige Obstsorte des Jahres in uns auszulösen vermögen. Beide dienten als Botschafter von Organisationen, die sich dem Erhalt bestimmter Arten respektive Sorten verschrieben haben. Und selbst die Höhlenforscher:innen fahren auf diesem Zug mit: sie ernannten unlängst den Feuersalamander zum «Höhlentier des Jahres 2023».

Neben dem Klimawandel ist Biodiversität eines der Schlagwörter der Stunde. Viele Menschen stellen sich darunter eine möglichst grosse Anzahl an unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten vor. Aus dem eigenen Garten bekannte wie die Blaumeise, aber auch vom Aussterben bedrohte Tiere wie beispielsweise den Eisbären oder einen Panda. Dabei sind alle Arten (ungeachtet vom heutigen Gefährdungsgrad) untrennbar mit ihrem jeweiligen Lebensraum verbunden: ist er ausreichend vorhanden und bietet günstige Lebensbedingungen, bestehen gute Voraussetzungen für den Arterhalt. Nimmt er zunehmend ab und ist belastet, besteht Anlass zur Sorge.

Was sich unter unseren Füssen erstreckt, bleibt meistens verborgen und unbekannt. Erst mit dem Ausheben von Baugruben, dem Bau von Tunneln und Stollen oder als Ergebnis der Arbeit von Höhlenforscher:innen erhalten wir Einblick in verborgene Hohlräume, die oft auch Lebensräume speziell angepasster Tierarten sind. Diese sind weitgehend abhängig von sich wenig verändernden Umweltbedingungen. Zusätzlich dienen Höhlen und Stollen in Wäldern, Wiesen und Gewässern der Umgebung lebenden Tieren als Rückzugsorte und frostfreie Winterquartiere.

Der für 2023 zum Botschafter erkorene Feuersalamander ist ein solches Tier: Als hauptsächlicher Waldbewohner zieht er sich unter den Boden zurück, um Larven in Höhlenbächen abzulegen oder sich vor Austrocknung und Frost zu schützen. Mit seinen bis zu 20 Zentimetern Länge ist er von Auge gut zu erkennen. Nicht wie andere kleine und kleinste echte Höhlentiere, die häufig fast farblos sind. Das auffällig gelbe Warnkleid des Salamanders verrät ihn selbst zwischen Steinen und Blättern.

Es gibt eine Vielzahl von rechtlichen Regelungen und internationalen Konventionen zum Artenschutz. Nominierungen versuchen parallel dazu die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und das private Engagement zu fördern. Waren früher oft gefährdete Arten, wie beispielsweise der gut untersuchte Luchs emotional ansprechende Sympathieträger, werden nun vermehrt auch nicht gefährdete Arten auserkoren, deren Lebensraum verloren geht. Zu einem prominenten Vorbild werden nicht nur seine spezifischen Bedürfnisse aufgezeigt, sondern Zusammenhänge in der Natur beleuchtet und für den Schutz der biologischen Vielfalt insgesamt geworben.

Geschichten und Emotionen statt nur ein Appell an die Vernunft? Laut Befragungen gehört der Umweltschutz zu den wichtigen Problemen der Gegenwart. Das ist hilfreich für Umweltorganisationen – doch leider stösst die Bereitschaft zu Veränderungen im Alltag nicht selten trotzdem auf Widerstände und Hindernisse. Wir haben die Botschaft platziert – nun liegt es an Ihnen.

Mehr zum «Höhlentier des Jahres 2023»: cavernicola.ch

Autor:in

Christian Lüthi

Christian Lüthi ist Sekretär des Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung sowie der Kommission für Höhlen- und Karstschutz der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung und Mitglied bei den Naturfreunden Bern.

Redaktion: christine.schnapp@naturfreunde.ch

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