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Standpunkt

Nachhaltigkeit im Bergtourismus

Ein Ökolabel auf der Homepage, vergünstigte Anreise mit dem öffentlichen Verkehr, ein Baum pro getätigte Buchung – alles Indizien, die auf eine nachhaltig ausgerichtete Feriendestination hindeuten. […]

Margrith Bertini
01.12.2022, Naturfreund 4/22
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Val de travers. Foto: Pixabay, Marcel

Ein Ökolabel auf der Homepage, vergünstigte Anreise mit dem öffentlichen Verkehr, ein Baum pro getätigte Buchung – alles Indizien, die auf eine nachhaltig ausgerichtete Feriendestination hindeuten. Doch Nachhaltigkeit ist weit mehr als das.

Aus diesem Grund setzt sich die Schweizer Berghilfe stark mit diesem Thema auseinander. Die 1943 gegründete Stiftung hat zum Ziel, das Berggebiet als vielfältigen Lebens- und Wirtschaftsraum zu erhalten. Dies tut sie, indem sie privatwirtschaftliche Projekte im Berggebiet unterstützt, die Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen, die regionalen Ressourcen nutzen und gleichzeitig gut in die Kultur eingebettet sind. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte werden alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt – abgedeckt.

Der Tourismus ist in vielen Bergregionen ein zentraler Wirtschaftszweig. Deshalb ist die Berghilfe in dieser Branche aktiv und hilft beispielsweise bei der Sanierung von Hotels finanziell mit. Ein tolles Beispiel ist das Hotel Ucliva in Waltensburg, bei dem die Berghilfe den Ersatz der Heizung und die Renovation der Gästezimmer unterstützt hat. Das genossenschaftlich organisierte Hotel überzeugt nicht nur mit regionalen Lebensmitteln beim Frühstücksbuffet, sondern auch mit einer zeitgemässen Haustechnik. So wird das Warmwasser durch Sonnenkollektoren und Wärmerückgewinnung aufbereitet. Für angenehme Temperaturen im Winter sorgt eine Pelletheizung.

Die Nutzung von erneuerbaren und regionalen Energien und Ressourcen hat mehrere Vorteile: Die Betriebskosten können optimiert werden und die Lösungen sind deutlich umweltschonender als herkömmliche Alternativen. Deshalb werden Investitionen in diesen Bereichen von der Berghilfe speziell gefördert.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Stärkung der Sommer- und Zwischensaison in den Bergdestinationen. Viele Regionen sind noch immer vom alpinen Wintertourismus abhängig, obwohl die meisten von ihnen wegen vermehrtem Schneemangel nicht überleben werden. Damit Gäste trotzdem attraktive Angebote haben und die Arbeitsplätze in der Region langfristig erhalten bleiben, unterstützt die Berghilfe Projekte, die die Abhängigkeit vom alpinen Wintertourismus verringern.

Ein Beispiel ist in Sörenberg zu finden. Inmitten der UNESCO Biosphäre Entlebuch befindet sich eine der letzten intakten Moorlandschaften der Schweiz. Die Bergbahnen Sörenberg haben dort rund fünf Kilometer bereits vorhandenen Wanderweg mit 17 Erlebnisstationen rund ums Thema «Moor» ergänzt. Für Familien ein spannender Ausflug in die Natur, für die Bahnen eine gute Möglichkeit, den Frühlings-, Sommer- und Herbsttourismus weiter zu stärken. Erfolgreich ein neues Naturangebot geschaffen haben auch die Region Neckertal mit dem Baumwipfelpfad oder die Inhaber der einzigartigen Asphaltminen im Val de Travers. Es gibt viele Möglichkeiten, den Tourismus in den Bergen nachhaltig zu gestalten. Die Kunst ist es, sie zu erkennen und so zu nutzen, dass Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft im Einklang sind.

Autor:in

Margrith Bertini

Margrith Bertini ist Projektleiterin Tourismus bei der Schweizer Berghilfe (www.berghilfe.ch).

Redaktion: christine.schnapp@naturfreunde.ch

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